Mittwoch, 14. Februar 2018

Coffee & Crafts Sunday

I’ve been feeling quite a bit under the weather lately, but last weekend something special happened to lift my spirits: We had our first Coffee & Crafts Sunday. And it was brilliant!
As many of my friends also are into crafts, I thought it would be nice to meet up regularly for the sole purpose of talking about knitting, crochet and sewing. Also, it is a good strategy to see each other more often in between work, kids (some of us) and all the other stuff. So from now on, we get together on second Sunday of every month to have coffee, chat and share our current projects.
The first issue was a success even though some people couldn’t make it due to sickness. Sanna brought a delicious red wine cake, we also still had a a part of the ginger bread loo (Yes!) she had brought another day, there was coffee and lots and lots of fun.


 
You wanna know what we were working on? Here it comes.
Having been a huge crochet fan for a long time, Maria is currently undertaking the second go at learning how to knit. She has successfully cast on and knitted the first rows of a seed stitch cowl for her daughter in a beautiful aubergine-coloured Merino yarn. I didn’t get around to taking a picture, but they will definitely follow as she is determined to learn a nice bind-off next time.
Sanna brought her gorgeous fair isle socks, a variation of the Finlandia socks by Novita (could only find this in Finish). I didn’t know they had free patterns on their website, and I’m browsing like crazy at the moment. The other thing my amazing Finish friend brought was a swatch. She’s trying to figure out which texture she likes for a blanket in this warm brown wool. The four of us skimmed a book Sonja had given me for my birthday: Flotte Maschen. It was a find in a second-hand bookshop in Leipzig and has advice on technique as well as quite a few patterns for textured knitting. The favourite was a kind of cabled diamond pattern. I’m looking forward to seeing it as a blankie.



I actually wanted to put together my Beatnik jumper, but in the end just closed the shoulder seems because I got a bit distracted… Sonja and I dusted my sewing machine and inaugurated the new sewing table to make a pineapple pin cushion (Say that 5 times in a row, but fast!).
We had found the instructions on Frau Scheiner’s homepage and just had to try it. Also, you need at least two (nice) pin cushions -one next to the machine, one next to the iron board- and we both were one short. (My other nice pin cushion is the one blue one in the middle of the messy table, my friend Maren made it for me.)
Admittedly, we cheated a bit and did not got for the patchwork part (because we’re both a bit impatient and there wasn’t that much time with all the coffee and cake). We just cut out the pieces from one fabric. Also skipped the interfacing, which maybe wasn’t such a good idea. I’m happy the fabric glue keeps my fabric from fraying. XD
Even though it is a bit of fiddly work sometimes, the result is a lot of fun and I am really happy to see it on my sewing table.


When we finished (or rather had to break apart), it was already dark, so sorry for the light in the pics. You have to work with what you got...


Pineapples galore!

In letzter Zeit bin ich irgendwie nicht so fit, aber das vergangene Wochenende hat die Moral definitiv gehoben: Wir hatten unser erstes Handarbeitskaffeekränzchen und es war einfach herrlich!
Viele meiner Freund*innen sind auch Handarbeitsfans und ich dachte, es wäre nett, uns doch regelmäßig einzig und allein zu dem Zweck zu treffen, über Stricken, Häkeln und Nähen zu reden. Außerdem sehen wir uns zwischen Arbeit, Kindern (einige von uns) und all dem anderen Kram wieder öfter. Also werden wir uns von nun an jeden zweiten Sonntag im Monat treffen, Kaffee trinken, quatschen und uns gegenseitig unsere neuesten Projekte zeigen.
Wir hatten zwar leider ein paar Ausfälle wegen Krankheit, aber Sanna hatte einen superleckeren Rotweinkuchen dabei, es war noch etwas von ihrem Lebkuchenklohäuschen (Ja, richtig gelesen!) übrig und wir hatten viel Spaß.


Sonja's supply bag

Und hier ist, was wir an diesem Nachmittag so getrieben haben:
Maria, leidenschaftliche Häklerin, hat ihren zweiten Versuch gestartet, Stricken zu lernen. Sie hat einen süßen Rundschal in auberginefarbener Merinowolle für ihre Tochter angeschlagen und erfolgreich die ersten Reihen im Perlmuster gestrickt. Es gibt leider keine Fotos davon, aber die werden nachgereicht. Denn Maria ist wild entschlossen, nächsten Monat zu lernen, wie sie den Schal abkettet.
Sanna hatte ihre wunderschönen Socken im Jacquardmuster dabei. Sie sind eine Abwandlung der Finlandia-Socken von Novita (hab ich leider nur in Finnisch gefunden). Ich wusste gar nicht, dass die Gratisanleitungen auf ihrer Website haben und browse gerade wie wild. Das zweite Projekt, das meine wunderbare finnische Freundin dabei hatte, war ein Probeteil. Sie sucht ein schönes Muster für eine Decke in dieser braunen Wolle. Zu viert haben wir ein Buch durchsucht, das mir Sonja mal zum Geburtstag geschenkt hat: Flotte Maschen, ein Fund aus einem Antiquariat in Leipzig. Darin gibt es neben Erklärungen zu verschiedenen Techniken auch diverse Strickmuster. Der Favorit war das Rhombenmuster. Ich bin gespannt, wie es als Decke aussieht. Ich kann es mir jedenfalls sehr gut vorstellen.



Sanna's twist on the Finlandia socks

Ich selbst wollte eigentlich meinen Beatnik-Pulli zusammensetzen, habe am Ende aber nur die Schulternähte geschlossen, weil ich ein Bisschen abgelenkt wurde… Sonja und ich haben meine Nähmaschine entstaubt und den neuen Nähtisch eingeweiht, um ein Ananasnadelkissen (Sagt das 5-mal schnell hintereinander!) zu machen.
Wir haben die Anleitung bei Frau Scheiner gefunden und mussten es einfach ausprobieren. Außerdem braucht man ja mindestens zwei schöne Nadelkissen -eins neben der Maschine und eins neben dem Bügelbrett- und uns fehlte jeweils noch eins. (Mein erstes schönes Nadelkissen hat mit meine Freundin Maren gehäkelt, es ist im Durcheinander auf dem Tisch zu sehen.)
Zugegeben, wir haben ein Bisschen geschummelt und den Patchwork-Teil übersprungen. (Wir sind halt beide ein Wenig ungeduldig und hatten bei dem ganzen Kaffee und Kuchen ja auch nicht sooo viel Zeit.) Stattdessen haben wir die Ananasteile einfach aus einem Stück Stoff ausgeschnitten. Wir habe auch keine Vlieseline aufgebügelt, was vielleicht eine mittelprächtige Idee war. Aber der Textilkleber sorgt dafür, dass mein Stoff nicht weiter ausfranst. XD
Es ist manchmal ein Bisschen Fuddelarbeit, aber das Resultat kann sich sehen lassen und macht mich jedes Mal sehr glücklich, wenn ich es auf meinem Nähtisch stehen sehe.


Als wir uns schließlich verabschiedet haben, war es schon dunkel, daher das unnatürliche Licht der Fotos. Sorry, man arbeitet halt mit dem, was man hat ...


Mittwoch, 7. Februar 2018

The Stax hat

 

The Stax hat is one of these projects I just had to knit again - partly because I lost the first hat on the train after only a few weeks of wearing it. A bummer, but on the other hand the pattern is a lot of fun so it didn’t bother me too much. I made a slouchy version because I just like that better than a classic beanie, and instead of using a circular needle and later switching to double-pointed ones, I knitted it entirely on a set of double-pointed needles.
The hat has a very nice texture that reminds me a bit of branches or scales, depending on the angle from which you look a it. It sometimes makes me think of a thick conifer forest, sometimes of armadillos…




Anyway, the texture results from yarn-overs  and stitches knitted together through the backloop creating a lace effect. I used medium weight cotton yarn which doesn’t bring out the lace as much, but gives the ktbl a super cool 3D-effect. Also, I just love the brim with the roll-up edge!
It’s quite an easy knit and perfect if you want to practice the used techniques (loads and loads of repeats, my friends). The repeating pattern is even quite easy to remember. Before getting to the crown, I carried my project around without bothering to bring the written pattern with me, because you could just see what to do next.
I am very happy with the result and I wear it a lot when the weather is fresh, but not too cold. Last autumn I wore it all the time and definitely will again once it gets a bit warmer.

Patter: Stax by Carina Spencer



Stax war eins dieser Projekte, die ich einfach noch einmal stricken musste - auch weil ich nach nur ein paar Wochen die erste Mütze im Zug verbummelt habe. Blöd, ne? Auf der anderen Seite aber nicht sooo tragisch, denn das Stricken hat wirklich Spaß gemacht. Also auf ein Neues…
Ich habe eine Beanie gemacht, weil mir die Form besser gefällt als die klassische Mütze. (Lustig, dass die beanie im Englischen eher die klassische Mütze ist und das was wir unter Beanie verstehen, ein slouch. Da kommt die Sprachlerin durch, aber denkt mal drüber nach!) Außerdem habe ich nicht auf der Rundstricknadel gestrickt und erst am Scheitel zum Nadelspiel gewechselt, sondern direkt auf dem Ndlsp angefangen.. Das ging auch problemlos.
Die Mütze hat eine tolle Struktur, die mich ein Bisschen an Äste oder auch Schuppen erinnert, je nachdem, von wo man draufschaut. Manchmal denke ich an dichte Nadelwälder, manchmal an Schuppentiere …


 

Das Muster entsteht hauptsächlich durch Umschläge und rechts verschränkt zusammengestrickte Maschen, die ein Lochmuster bilden. Ich habe ein mittelschweres Baumwollgarn verwendet, das den Lace-Effekt nicht so gut zur Geltung bringt, aber dafür die rechts verschränkten Maschen toll hervortreten lässt (3D, yeah!!). Und den gerollten Rand finde ich einfach großartig!
Das Projekt ist ziemlich einfach und perfekt geeignet, um die Techniken zu üben (viele Wiederholungen, sehr viele Wiederholungen). Der Rapport ist auch recht leicht zu merken. Bevor ich am Scheitel angekommen war, hatte ich unterwegs
die Anleitung eigentlich nie dabei, weil man einfach sehen kann, was als nächstes kommt.
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Resultat und trage sie viel, wenn es kühl, aber nicht sehr kalt ist. Vergangenen Herbst hatte ich die Mütze eigentlich ständig auf und werde sie wieder aufsetzen, wenn es ein Bisschen wärmer wird.

Anleitung: Stax von Carina Spencer

Mittwoch, 31. Januar 2018

Feel-good knits



Whenever I am stuck with a project I let it “repose” and get back to it a few days/weeks (month in the worst case) with a fresh mind.
I the meantime, I turn to something with low to zero frustration potential, in 90% of the cases a pair of knitted socks. I love knitting socks. They’re dead useful (I always get cold feet and know quite a lot of people who do too), they’re quick to knit and they never go wrong. A real feel-good project.
Two weeks ago I got stuck with my current knitting project, the blocking of my Beatnik jumper is taking forever, my sewing table is not set yet, and I almost desperately needed something nice I could knit almost in autopilot and actually finish. So I cast on a pair of Broken Seed Stich Socks.
I had made them before on two occasions, one pair for a friend and another for a work colleague, and I was smitten with a pattern so easy, but yet with such an astonishing effect.



The yarn is a rather cheap sock yarn, one from Buttinette (the gradient) from my stash and one from Wolle Rödel I quickly bought to match the first. And what else should I say, the socks were the perfect entr’acte.



My first go on the Seed Stitch Socks from a few years back.
This matches my wardrobe a bit better.


Immer wenn ich bei einem Projekt irgendwie feststecke, lasse ich es ruhen und gehe dann ein paar Tage/Wochen (Monate, wenn es ganz schlimm kommt) mit frischem Hirn wieder dran.
In der Zwischenzeit brauche ich dann etwas mit geringem bis gar keinem Frustpotential, in 90% der Fälle ein paar Socken. Ich liebe es einfach, Socken zu stricken. Sie sind superpraktisch (Ich habe oft kalte Füße), schnell gestrickt und sie gehen nie schief. Ein absolutes Wohlfühlprojekt.
Vor zwei Wochen ergab sich also ein Problem mit meinem aktuellen Strickprojekt, es dauert ewig, meinen Beatnik-Pulli zu spannen, mein Nähtisch ist immer noch nicht eingerichtet und ich brauchte dringend etwas, was ich im Autopiloten stricken und tatsächlich fertigstellen konnte. Also habe ich ein Paar Broken Seed Stitch Socks (unterbrochenes Perlmuster, wunderbar!) angeschlagen.
Ich hatte sie schon zweimal gestickt, für eine Freundin und eine Arbeitskollegin, und war begeistern, wie einfach und doch effektvoll das Muster ist.




Das Garn ist ein günstiges Sockengarn von Buttinette (das Farbverlaufsgarn) aus meinem schier unerschöpflichen Vorrat bzw. von Wolle Rödel. Letzteres hatte ich fix passend zum anderen gekauft. Was soll ich noch sagen. Diese Socken waren das perfekte Zwischenspiel. 


Und auf Anfrage.

On request. 

Dienstag, 16. Januar 2018

No more crappy mobile pics


A nice blog displaying nicely done pieces of hard work deserves some decent photos, don't you think? Until now I've always used my mobile phone to take them which has resulted in some really crappy pics with distorted colours that often enough were slightly out of focus.
So now I've blown all my Christmas money and gotten a real camera. Obviously I have loads and loads to learn to make good use of it. Last weekend I've played around a bit and, well, you can see the difference even in my inexperienced shots.
Luckily, Mochi the kitty is a very good and patient model.
The WIP is Broken Seed Stitch Sock (by Hanna Leväniemi on Ravelry).



P.S.: No, I am not one of those people who dress their pet. We got her neutered last Friday and she has to wear the bright red bodysuit so she doesn't unpick her stitches. (Not sorry for the bad pun/reference.)




Ein nett aufgemachter Blog, auf dem die Früchte harter (Hand-)Arbeit vorgestellt werden sollen, braucht anständige Fotos. Bisher habe ich immer mein Telefon benutzt, was einige wirklich schlimme, irgendwie ständig leicht unscharfe Bilder und verschobene Farben zur Folge hatte.
Ich hab nun also mein Weihnachtsgeld direkt verprasst und mir eine richtige Kamera zugelegt. Selbstverständlich hab ich noch
seeeeeehr viel zu lernen, um ihr Potenzial tatsächlich zu nutzen. Am Wochenende habe ich ein Bisschen herumgespielt, und  den Unterschied sieht man schon jetzt.

Glücklicherweise ich unsere Mieze Mochi nicht nur fotogen, sondern auch sehr geduldig.
Die angefangenen Socken sind Broken Seed Stich Socks (von Hanne Leväniemi auf Ravelry).



P.S.: Nein, ich gehöre nicht zu den Leuten, die ihre Haustiere anziehen. Wir haben sie letzten Freitag kastrieren lassen und sie muss nun den schönen roten Body tragen, damit sie sich nicht selbst die Fäden zieht.

Mittwoch, 10. Januar 2018

New year's resolutions

Many of us start into the new year with a lot of resolutions. I actually have "new year's resolutions" throughout the whole year, a big number of plans always. Most of them keep existing only in my mind. Some I carry out quite soon, others spend a lot of time on my to-do list until I find the courage (or defeat the laziness) to tackle them.
I'm surely not alone with this, but often I am a bit sorry for all my beautiful ideas and goals...
This year I'd like to sew some more. After we've moved to another flat, there finally is enough space for me to leave all my sewing stuff where it is and simply go on the next day. I am really looking forward to this. I've already treated myself with a few new patterns (the only things I've purchased during the Black Friday):

Safran (Deer&Doe): It is simply impossible for me to buy jeans that really fit. Admittedly, I don't have much patience for byuing jeans either. When sewing, it's not a problem for me to put the garment on and take it off again, pin, tuck in, let out, rip seams and close them again. But when shopping it makes me positively furious to try on 10 pairs of trousers, none of which really fit. This is one of the reasons why I am mainly wearing skirts these days. But some skinny jeans that fit at the hips AND the waist... No gaping waistband in the back, no rolling up the legs,... That would be a dream come true. The only trousers I've made so far are my lemony beach shorts for which I drafted a pattern after some bought pyjama bottoms. So now, some jeans. Wish me luck.

Belladone (Deer&Doe): When I first saw the makes of this dress pattern on the sewing blogs, I knew: I NEED THIS. Oh, this cut-out in the back ...



Arielle (Tilly and the Buttons). So sixties! Straight and pencil skirts are always difficult for me (my waist is 1-2 sizes smaller than my hips), but I think I can make this work. I already have some nice velvety corderoy in bordeaux.

Rosa (Tilly and the Buttons). The dress. Black cotton with a print of little white triangles, white piping. I'm also imagining a bright red belt and bright red beatle boots from Tomé (Madrid).

When knitting, I like to improvise as I go, following my instinct. This year I have two things I'd like to make:


Agatha. Copyright: A. Sutterlund
Agatha (Andi Satterlund). Look at it and fall in love. I spent a lot of time wondering whether I should buy the pattern or try to make up a similar cardigan. But hey, support your indie designers.

Round-yoke jumper. I've been wanting to knit a round-yoke jumper for myself for quite a while. But while I easily knit cables and experiment with structures, I don't have much experience with stranded knitting. This will change now. My favourite practice pieces are baby cardigans. They're small, don't take much time to knit and if you have to unravel the thing, it doesn't hurt too much. Luckily, people around me don't stop having babies... So in autumn I will go for the bigger version. I don't think I'll make up my own pattern (also because I haven't understood the pattern behind the decreases yet), but find an easy one to follow. At the moment, I like Sweet as Candy by Drops (also because it's free).


So, who else has new year's resolutions?





Ein neues Jahr beginnen die meisten von uns mit guten Vorsätzen. Ich habe ständig gute Vorsätze, jede Menge Pläne. Die Mehrheit bleibt in meinem Kopf. Manche setze ich tatsächlich zeitnah um, andere schwirren eine Ewigkeit auf meiner To-do-Liste herum bis ich mich herantraue (oder den Hintern hoch bekomme).
Sicher bin ich nicht alleine damit, aber manchmal tut es mir schon leid um meine vielen tollen Ideen und Ziele ...
In diesem Jahr möchte ich gerne wieder mehr nähen. Nach unserem Umzug habe ich endlich mehr Platz und kann meinen ganzen Kram auch einmal liegen lassen. Darauf freue ich mich schon sehr. Ich habe mir auch schon ein paar Schnittmuster gegönnt (das Einzige, dass beim Black Friday erstanden habe):

Safran (Deer&Doe). Es ist unmöglich für mich, eine passende Jeans zu kaufen. Zugegebenermaßen habe ich auch nicht besonders viel Geduld dafür. Wo ich beim Nähen tausendmal an- und ausziehen kann, neu abstecken, kürzen, Nähte aufmachen und wieder zusammennähen, nervt es mich beim Einkaufen einfach nur, 10 Hosen anzuziehen, die alle an irgendeiner Stelle nicht sitzen. Auch einer der Gründe, warum ich im Moment hauptsächlich Röcke trage.
Aber eine Skinny Jeans, die so richtig sitzt, sowohl an der Hüfte als auch an der Taille. Kein abstehender Bund, keine umgeschlagenen Beine, ... Das wäre mein Traum. Die einzige Hose, die ich bisher genäht habe, ist meine Beach-Party-Zitronen-Shorts, für die ich den Schnitt einer gekauften Pyjamahose kopiert habe. Jetzt also eine Jeans. Wünscht mir Glück.

Belladone (Deer&Doe). Als ich dieses Kleid das erste mal gesehen habe, wusste ich: DAS WILL ICH. Ach, dieser Rückenausschnitt...



Arielle (Tilly and the Buttons). So Sixties! Gerade oder Bleistiftröcke sind bei mir ja immer etwas problematisch (Taille und Hüfte gehen 1-2 Größen auseinander), aber das wird schon. Ich habe auch schon einen wunderbaren weinroten Samtcord dafür. <3

Rosa (Tilly and the Buttons). Als Kleid, schwarze Baumwolle mit kleinen weißen Dreiecken, weiße Paspeln. Dazu stelle ich mir einen knallroten schmalen Gürtel und knallrote Beatle Boots von Tomé (Madrid) vor.


Beim Stricken improvisiere ich gerne und hab oft spontane Eingebungen, die ich dann umsetze. Dieses Jahr habe ich aber zwei feste Pläne:

Agatha (Andi Satterlund). Anschauen und verlieben. Ich habe lange überlegt, ob ich mir die Anleitung kaufen soll oder lieber versuche, etwas ähnliches selbst zu entwerfen. Aber hey, support your indie designers. 

Sweet as Candy (Drops)
Rundpassenpulli. Der Rundpassenpulli steht schon seit längerem auf meiner Liste. Wo ich Zopfmuster und Strukturen problemlos stricke, habe ich recht wenig Übung im Jaquardstricken. Das ändert sich jetzt. Meine Lieblingsübungsstücke sind immer Babyjacken. Die sind klein, relativ schnell gearbeitet und wenn man wieder aufribbeln muss, tut es nicht ganz so weh. Gut, dass die Leute um mich herum irgendwie nicht aufhören, Kinder zu bekommen ... Spätestens im Herbst kommt dann also ein größeres Modell. Ich werde mir aber wohl auch hier nicht die Mühe machen, etwas selbst zu entwerfen (dafür habe ich das Abnahmemuster auch noch nicht genug durchschaut), sondern mir eine nette Anleitung suchen. Sweet as Candy von Drops finde ich bisher ganz gut (außerdem ist sie gratis).

Und? Wer hat noch gute Vorsätze und Handarbeitspläne?

Samstag, 6. Januar 2018

Hi there!

    Foto: ToniK Picturesque

Mit Nadeln kann man viele tolle Dinge anstellen. Es gibt Stricknadeln, Häkelnadeln, Nähnadeln, Stecknadeln, Sticknadeln, Tätowiernadeln, Tannennadeln, … Die meisten davon finde ich ziemlich spannend und nehme sie oft zur Hand.
Lange habe ich mich mit dem Gedanken getragen, einen Blog anzufangen. Die Lust war grundsätzlich da, ein paar meiner
Abenteuer auch mal etwas ausführlicher darzustellen. Zeit für regelmäßige Updates? Ich werde mich bemühen.
Willkommen also in meiner kleinen Welt. :)



There are so many things you can do with needles: knitting, sewing, crocheting (in German at least, a crochet hook is also called a “needle”), pinning, pinching, tattooing, … I’m quite interested in most of these things and do them frequently (not the pinching, of course).
If have been thinking about starting a blog for quite some time now. I’ve always been motivated to share my little adventures in the world of needles. Do I have time for regular updates? Well, I’ll do my best.
So welcome to my world. :)